Rohbau

Untergeschoss

Die Wände und Decken werden im Strahlverfahren gereinigt und ausgebessert. Die Mieterkeller erhalten eine Metallgitterabtrennung. Der Heizraum und die Kellerzugänge erhalten T30-Rauchschutztüren. Die Kellerwände werden, wenn notwendig, vertikal abgedichtet. Trotz dieser Maßnahme können sie eine gewisse Restfeuchte aufweisen. Die Tiefgarage wird in Stahlbeton als WU-Beton errichtet. Im Bereich der Tiefgaragenstellplätze erhalten Wände und Decken einen weißen Anstrich.

Innenwände

Es werden Innenwände zur Grundrissneuordnung abgebrochen. Neue, nichttragende Innenwände werden als Trockenbaukonstruktion errichtet. Im Küchen-und Badbereich werden sie gleichzeitig zur Aufnahme der Versorgungsleitungen genutzt. Veränderungen an tragenden Bauteilen erfolgen unter Beachtung der Angaben in den statischen Berechnungen. In Trockenbau errichtete Wohnungstrennwände werden als zweischalige Konstruktionen mit Blecheinlage hergestellt. Sie entsprechen damit den Schallschutzanforderungen. Werden neue Wohnungstrennwände in 24er Mauerwerk ausgeführt, sind sie in Kalksandstein der Rohdichteklasse 2,0 aufzumauern. Schadhafte Wandputzbereiche werden abgeschlagen und neu verputzt.

Decken

Die Ortbetondecken werden unverändert genutzt. Auf sie wird ein schwimmender Estrich (Heizestrich) eingebaut. Die betonsichtigen Deckenunterseiten werden, mit Ausnahme im Wohnbereich, mit Trockenbau verkleidet. Entsprechend geprüfter Wärmeschutzberechnung erhält die Decke über dem Untergeschoss eine Wärmedämmung.

Dach

Die Konstruktion wird entsprechend den Angaben in der statischen Berechnung überarbeitet, wobei Dachneigung und Dachform beibehalten werden. Die Wärmedämmung des Daches wird entsprechend der Energieeinsparverordnung mit mindestens 160 mm Mineralwolle ausgeführt. Die Dacheindeckung wird als Ziegeldeckung, in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde, neu hergestellt. Regenrinnen und Fallrohre werden in Zink erneuert. Wohndachfenster erhalten außenlaufende Jalousien.

Treppenhaus

Die vorhandenen zweiläufigen Massivtreppenanlagen werden nach Aufarbeitung von Fehlstellen unverändert genutzt. Der in einem der Treppenhäuser vorhandene Fliesenbelag wird in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde mit Granitplatten neu belegt. Die Geländer werden gleichfalls überarbeitet bzw. ergänzt und gestrichen. Die Treppenhäuser bleiben unbeheizt. Sie werden mit einer über Rauchmelder gesteuerten Rauchabzugsanlage ausgestattet.